Upasana: Hindu Ritual
Der Ausdruck Upasana (Sanskrit: उपासन – wörtlich: Bewunderung; Verehrung) bezieht sich auf die Kunst in Magie und Religion. Im Shakta Tantra wird mit dem Ritual mehr das Magische bzw. das Übersinnliche als das Religiöse bzw. das Geistige verbunden.
Um das Ritual (upasana) zu verstehen, muss man die Psychologie des Volkes begreifen, für die es gilt. Und um dessen Psychologie zu verstehen, müssen wir seine Metaphysik kennen. Nach gewöhnlicher Ansicht ist die rituelle Übung eine Vorbereitung für den Kundalini Yoga.
Natürlich kann man Sadhana (Übungen) üben, um magische Kräfte zu erlangen. Dies aber ist nur eine Form der Sadhana (spirituelle Übungen). Die Art von dem Shaktas sprechen und die man im allgemeinen meint, ist die Bemühung und Bestrebung, die durch Puja (Sanskrit: पूजा [puujaa] – wörtlich: Respekt; Worship; Verehrung) eine geistige und nicht nur physische oder verstandesmäßige Erwartung zu erzielen sucht, wenn auch solches Ergebnis naturgemäß eine Verwandlung sowohl des Denkorgans (antahkarana) wie des Körpers impliziert.
Das Ziel ist also eine Art von Vereinigung mit Devata (Gottheit) als der alles umfassenden Mutter (shakti), wie die Shaktas sagen.
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