Theorie
Upasana: Hindu Ritual
Der Ausdruck Upasana (Sanskrit: उपासन – wörtlich: Bewunderung; Verehrung) bezieht sich auf die Kunst in Magie und Religion. Im Shakta Tantra wird mit dem Ritual mehr das Magische bzw. das Übersinnliche als das Religiöse bzw. das Geistige verbunden. Um das Ritual (upasana) zu verstehen, muss man die Psychologie des Volkes begreifen, für die es gilt. [...]
Lesen Sie mehrAhamakara: Ich-Prinzip
Wie bereits erwähnt, beeindrucken die Sinnesobjekte (bhuta) unsere Sinnesorgane (indriya). Diese werden vom Manas erkannt, durch Ahamkara auf das Selbst bezogen und durch Buddhi bestimmt bzw. reglementiert. Die Manas-Funktion ist als unabhängige Kraft von sich aus nicht in der Lage sich dem Erfahrenden zu offenbaren. Bevor die Wahrnehmungsobjekte (Geruch, Geschmack, Klang, …) überhaupt wahrgenommen werden, [...]
Lesen Sie mehrManas: Sinnesgebundenes Denken
Eine Art, mit Tantra Begriffen umzugehen, vergleiche ich mit dem Versenken eines Samenkorns in die Erde und dem daraus folgenden Wachstum der Pflanze. Begriffe und Vorstellungen kann man in dem Denkorgan (antahkarana) bewegen, auch dann, wenn es nicht darauf ankommt, was sie von der Außenwelt abbilden. Sie entfalten in der Sadhana (Übung) dann eine eigene [...]
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