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	<title>Tantric Laya Yoga</title>
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	<description>Praxisnahes System zur Erweckung der kreativen sexuellen Kraft</description>
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		<title>Upasana: Hindu Ritual</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Dec 1996 13:19:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kurosh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Ausdruck Upasana (Sanskrit: उपासन &#8211; wörtlich: Bewunderung; Verehrung) bezieht sich auf die Kunst in Magie und Religion. Im Shakta Tantra wird mit dem Ritual mehr das Magische bzw. das Übersinnliche als das Religiöse bzw. das Geistige verbunden. Um das Ritual (upasana) zu verstehen, muss man die Psychologie des Volkes begreifen, für die es gilt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Ausdruck<span class="sts0"> Upasana </span>(Sanskrit: उपासन &#8211; wörtlich: Bewunderung; Verehrung) bezieht sich auf die Kunst in Magie und Religion. Im Shakta Tantra wird mit dem Ritual mehr das Magische bzw. das Übersinnliche als das Religiöse bzw. das Geistige verbunden. </p>
<p>Um das Ritual (upasana) zu verstehen, muss man die Psychologie des Volkes begreifen, für die es gilt. Und um dessen Psychologie zu verstehen, müssen wir seine Metaphysik kennen. Nach gewöhnlicher Ansicht ist die rituelle Übung eine Vorbereitung für den Kundalini Yoga.</p>
<p>Natürlich kann man Sadhana (Übungen) üben, um magische Kräfte zu erlangen. Dies aber ist nur eine Form der Sadhana (spirituelle Übungen). Die Art von dem Shaktas sprechen und die man im allgemeinen meint, ist die Bemühung und Bestrebung, die durch<span class="sts0"> Puja  </span>(Sanskrit: पूजा [puujaa] &#8211; wörtlich: Respekt; Worship; Verehrung) eine geistige und nicht nur physische oder verstandesmäßige Erwartung zu erzielen sucht, wenn auch solches Ergebnis naturgemäß eine Verwandlung sowohl des Denkorgans (antahkarana) wie des Körpers impliziert. </p>
<p>Das Ziel ist also eine Art von Vereinigung mit Devata (Gottheit) als der alles umfassenden Mutter (shakti), wie die Shaktas sagen. </p>
<p><span class="small"><em>Copyright © 2011 layayoga.at All Rights Reserved.<br />
This collection of files is copyrighted under the governing national and international laws. It may not be reproduced in part or in whole in any way (be it electronically or conventional) unless explicit written permission is granted.</em></span></p>
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		<title>Ahamakara: Ich-Prinzip</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Nov 1996 13:18:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kurosh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie bereits erwähnt, beeindrucken die Sinnesobjekte (bhuta) unsere Sinnesorgane (indriya). Diese werden vom Manas erkannt, durch Ahamkara auf das Selbst bezogen und durch Buddhi bestimmt bzw. reglementiert. Die Manas-Funktion ist als unabhängige Kraft von sich aus nicht in der Lage sich dem Erfahrenden zu offenbaren. Bevor die Wahrnehmungsobjekte (Geruch, Geschmack, Klang, &#8230;) überhaupt wahrgenommen werden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie bereits erwähnt, beeindrucken die Sinnesobjekte (bhuta) unsere Sinnesorgane (indriya). Diese werden vom<span class="sts0"> Manas </span>erkannt, durch<span class="sts0"> Ahamkara </span>auf das Selbst bezogen und durch<span class="sts0"> Buddhi </span>bestimmt bzw. reglementiert. Die Manas-Funktion ist als unabhängige Kraft von sich aus nicht in der Lage sich dem Erfahrenden zu offenbaren.</p>
<p>Bevor die Wahrnehmungsobjekte (Geruch, Geschmack, Klang, &#8230;) überhaupt wahrgenommen werden, müssen sie sich erst der Ahamkara-Tätigkeit und davor sich der Buddhi-Funktion unterziehen bzw. unterwerfen. Ohne<span class="sts0"> Ahamkara </span>und<span class="sts0"> Buddhi </span>werden die Objekte vom Erfahrenden nicht erkannt.<span class="sts0"> Ahamkara </span>bezeichnet die Selbstbezogenheit und wird als Ich-Funktion oder Ich-Macher verstanden.</p>
<p>Der Vorgang des Denkens beim Menschen verläuft ungefähr so: Er nimmt ein Objekt wahr (manas) und denkt dass diese Begebenheit ihn betrifft (ahamkara) &#8211; so beginnt er die Sache auf sich zu beziehen. Dieses Denkprinzip wird als<span class="sts0"> Buddhi </span>bezeichnet. Es bedient sich instrumentell des Ahamakara (Ich-Prinzip), des Manas (Wahrnehmung) und der Indriyas (Sinnesorgane). Bei den Sinnesfunktionen ist Manas das Wesentliche; bei der Manas-Funktion spielt Ahamkara die Hauptrolle; und an der Ahamkara-Funktion ist Buddhi das Signifikante.</p>
<p>Demnach haben wir bis jetzt die sogenannten &#8220;Siebzehn&#8221;:</p>
<ul>
<li>buddhi (einschließlich ahamkara und chitta)</li>
<li>manas</li>
<li>zehn indriyas</li>
<li>fünf bhutas bzw. fünf tanmatras</li>
</ul>
<p>Diese sogenannten &#8220;Siebzehn&#8221; wird als<span class="sts0"> Sukshma Sharira </span>(Sanskrit: सूक्ष्म [suukshma] &#8211; wörtlich: fein) bezeichnet. Die Körper sind im Tantra von dreierlei Konsistenz: sie sind kausal (karana sharira), sie sind subtil (sukshma sharira) und sie sind grob (sthula sharira). Der Sthula Sharira ist somit der physische Körper.</p>
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This collection of files is copyrighted under the governing national and international laws. It may not be reproduced in part or in whole in any way (be it electronically or conventional) unless explicit written permission is granted.</em></span></p>
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		<title>Manas: Sinnesgebundenes Denken</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Nov 1996 13:18:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kurosh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Art, mit Tantra Begriffen umzugehen, vergleiche ich mit dem Versenken eines Samenkorns in die Erde und dem daraus folgenden Wachstum der Pflanze. Begriffe und Vorstellungen kann man in dem Denkorgan (antahkarana) bewegen, auch dann, wenn es nicht darauf ankommt, was sie von der Außenwelt abbilden. Sie entfalten in der Sadhana (Übung) dann eine eigene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Art, mit Tantra Begriffen umzugehen, vergleiche ich mit dem Versenken eines Samenkorns in die Erde und dem daraus folgenden Wachstum der Pflanze. Begriffe und Vorstellungen kann man in dem Denkorgan <span style="font-style:italic; ">(antahkarana)</span> bewegen, auch dann, wenn es nicht darauf ankommt, was sie von der Außenwelt abbilden. Sie entfalten in der <span style="font-style:italic; ">Sadhana</span> (Übung) dann eine eigene Kraft <span style="font-style:italic; ">(shakti)</span>. Man erlebt diese Kraft als Tätigkeit des eigenen Denkorgans.</p>
<p>Wie bereits erwähnt, beeindrucken die Sinnesobjekte (bhuta) unsere Sinnesorgane (indriya). Diese werden vom<span class="sts0"> Manas </span>(Sanskrit: मनस् [manas] &#8211; wörtlich: Gedanke; Verstand) erkannt.<span class="sts0"> Manas </span>also ist ein Denkstoff bzw. die Funktion des Denkorgans. Wenn also ein Gegenstand <span style="font-style:italic; ">(artha)</span> unsere Sinnesorgane <span style="font-style:italic; ">(indriya)</span> berührt und die Funktion des Denkorgans, die<span class="sts0"> Manas </span>genannt wird und hierbei beteiligt ist, dann entsteht im Denkorgan <span style="font-style:italic; ">(antahkarana)</span> eine Veränderung <span style="font-style:italic; ">(Vrtti)</span> seiner Substanz, die ein genaues Gegenbild des äußeren Gegenstandes ist. Das Denkorgan (antahkarana) ändert sich immer wieder, da es Empfindungen unterworfen ist. Das ist das grundlegende Prinzip, auf dem alle Tantra Sadhana beruht. </p>
<p>Man kann<span class="sts0"> Manas </span>als das Organ der nach innen oder außen gerichteten Wahrnehmung bezeichnen. Das, was man wahrnimmt, nimmt<span class="sts0"> Manas </span>als wahr an, es macht seine Wirklichkeit aus. Im allgemeinen sagt man einfach,<span class="sts0"> Manas </span>(die Funktion des Denkorgans; sinnesgebundenes Denken)ist das Tattwa (Element) des Ajna Chakra. Daher gibt es im manchen Tantras ein sechsblättriges Lotos, das Manas Chakra, über dem Ajna Chakra. Auf Blüttenblätter des Manas Chakras lokasiert man die Empfindungen des Hörens, Berührens, Sehens, Schmekens und Riechens. Ohne die Mithilfe und die Aufmerksamkeit des Manas sind die Indriyas außerstande, ihre Aufgaben zu erfüllen. Das Manas ist sowohl beim Erkennen als auch beim Handeln mitbeteiligt.</p>
<p>Ein<span class="sts0"> Artha </span>ist das Objekt, das den Inhalt des Denkorgans (antahkarana) ausmacht. Artha ist immer das “andere“ was Denkorgan (antahkarana) wahrnimmt. Der Gegenstand ist so vielfältig wie die verschiedenen Formen (Rupa), die das Weltall bilden. Diese Formen bestehen aus den fünf Mahabbhutas (tattwas). Ebenso wie das Denkorgan (antahkarana) eine  Form der Bewegung (spanda) ist, so sind die Mahabhutas (tattwas) die Bewegungsformen derselben<span class="sts0"> Prakriti </span>(Sanskrit: प्रकृत्ति [prakRtti] &#8211; wörtlich: Nature). </p>
<p><span class="sts0">Antahkaranas</span> (innere Werkzeuge) (Sanskrit: अन्तःकरण [antaHkaraNa] &#8211; wörtlich: inneres Werkzeug; Herz; Denkorgan) sind:</p>
<ol>
<li><span class="sts0"> Buddhi </span>(Sanskrit: बुद्धि [buddhi] &#8211; wörtlich: höchste Intelligenz; Intuition)</li>
<li><span class="sts0"> Ahamkara </span>(Sanskrit: अहंकार [ahaMkaara] &#8211; wörtlich: Ich-Prinzip; Selbsteinbildung)</li>
<li><span class="sts0"> Chitta </span>(Sanskrit: चित्त [chitta] &#8211; wörtlich: Errinerung; Intension)</li>
<li><span class="sts0"> Manas </span>(Sanskrit: मनस् [manas] &#8211; wörtlich: Verstand; Gedanke)</li>
</ol>
<blockquote><h3>Eine kurze Übung:</h3>
<blockquote><p>Der ganze Weltraum und die Gesamtheit der darin existierenden materiellen Dinge wird als Weltall von Subjekt und Objekt bzw. Denkorgan und Materie betrachtet. Diese Betrachtung stellt eine Bewegung im Denkorgan dar. Dies wird als die erste Schwingung (spandana), in der Energie freigelassen wird, bezeichnet. Der ungefähre Laut dieser Bewegung ist das Mantra<span class="sts0"> OM </span>(Sanskrit: औम् [aum] &#8211; wörtlich: ursprünglicher Klang; amen). So entsteht die Zweiheit mit allen ihren Unterscheidungen. Das Bewusstsein wird in Materie und Denkorgan geteilt. Mit dieser Vorstellung beginnen Sie langsam und tief durch die Nase einzuatmen, zuerst in den Bauch, dann in den Brustkorb. Wenn Sie in den Lungen Druck verspüren, atmen Sie durch die Nase ganz langsam und tief aus; zuerst aus dem Brustkorb, dann aus dem Bauch, während Sie durch die Nasenlöcher<span class="sts0"> OM </span>ertönen lassen. Diese OM-Oszillation sollte zu Schwingungen in den Kopf führen. Wiederholen Sie diese Sadhana (Übung) 3 bis 7 Mal.</p>
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		<title>Tanmatra: Grundelemente für die Sinneswahrnehmung</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Oct 1996 13:17:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kurosh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Shakta Tantra geht man davon aus, dass es gewisse Kräfte bzw. fünf Bewegungen (fünf bhutas bzw. fünf mahabhuta) gibt, die dichte Materie hervorbringen und doch letzten Endes auf Akasha zurückführbar sind. Akasha ist eine der Hauptkräfte, die sich aus der Praktiki-Shakti herleitet. Wie ich bereits ausgeführt habe, betrachtet man die Bhutas (Sinnesobjekte) als Kräfte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Shakta Tantra geht man davon aus, dass es gewisse Kräfte bzw. fünf Bewegungen (fünf bhutas bzw. fünf mahabhuta) gibt, die dichte Materie hervorbringen und doch letzten Endes auf Akasha zurückführbar sind. Akasha ist eine der Hauptkräfte, die sich aus der Praktiki-Shakti herleitet.</p>
<p>Wie ich bereits ausgeführt habe, betrachtet man die<span class="sts0"> Bhutas </span> (Sinnesobjekte) als Kräfte, die durch<span class="sts0"> Bahyakarana </span>(das physische Ohr, die physische Haut, das physische Auge, &#8230;) für die<span class="sts0"> Indriyas </span>(Sinnesorgane) erkennbar sind.</p>
<p>Im Prapanchasara Tantra steht folgendes:<span class="sts0"> Prithivi </span>(das Erdige) findet sich in den Nasenlöchern,<span class="sts0"> Apas </span>(Wasser) ist in der Zunge,<span class="sts0"> Tejas </span>(Feuer) ist im Auge,<span class="sts0"> Vayu </span>(Luft) ist in der Haut und<span class="sts0"> Akasha </span>(Raum-Zeit, Äther) ist in den Ohren. Diese fünf<span class="sts0"> Mahabhutas </span>sind folgende:</p>
<p><span class="sts0f"> Mahabhuta </span></p>
<ol>
<li><span class="sts0"> Prithivi </span>(Sanskrit: पृथिवी- wörtlich: Erde)</li>
<li><span class="sts0"> Apas </span>(Sanskrit: अप्- wörtlich: Wasser)</li>
<li><span class="sts0"> Tejas </span>(Sanskrit: तेजस्- wörtlich: Feuerflamme; Glut)</li>
<li><span class="sts0"> Vayu </span>(Sanskrit: वायु wörtlich: Vayu)</li>
<li><span class="sts0"> Akasha </span>(Sanskrit: आकाश wörtlich: Raum; Himmel)</li>
</ol>
<p>Diese Mahabhuta entfalten sich aus Tanmatra-Einheit, die übersinnliche Herkunft sind. Da Mahabhuta vom Tanmatra abgeleitet werden, haben keine Beziehung zu den sogenannten Elemente und sind somit keine Elemente.</p>
<p>Wenn wir Tamas als Masse und Rajas als Energie betrachten, dann tritt die Tanmatra-Einheit als Tamas in Erscheinung und lädt sich durch Rajas auf. Das Endeffekt ist, dass ein jedes Bhuta gröber ausfällt als das ihm vorausgehende, bis schließlich das Erdige erreicht ist.</p>
<p>Tanmatra sind Qualitäten in abstraktem Sinne, weil die Indriyas ihre Abwandlungen nur in ganz bestimmten Objekten perzipieren.</p>
<blockquote><h3>Eine kurze Übung:</h3>
<blockquote><p>Sie benötigen dafür ein gelbes Papier-Quadrat (12 Fingerbereit). Das gelbe Quadrat repräsentiert hier das erdige Element (Prithivi). Nun setzen Sie sich davor. Das Papier-Quadrat sollte etwas tiefer als Augenhöhe sein, so dass Sie leicht schräg nach unten auf das Papier-Quadrat schauen können. Fixieren Sie das Papier-Quadrat mit den Augen. Verharren Sie so ca. 30 &#8211; 60 Sekunden. Wenn Gedanken auftauchen, lassen Sie sich nicht einfangen und schenken diesen keine grosse Beachtung, sondern bleiben Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit zum Papier-Quadrat. Atmen Sie langsam und tief durch die Nase ein und aus, während Sie auf das Papier-Quadratt schauen. Schliessen Sie danach Ihre Augen, und halten Sie sie 30 Sekunden lang geschlossen. Visualisieren Sie das Bild (Papaier-Quadrat) vor Ihrem geistigen Auge. Beenden Sie die Übung, indem Sie die Augen öffnen und tief durchatmen.</p>
</blockquote>
<p><span class="small"><em>Copyright © 2011 layayoga.at All Rights Reserved.<br />
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		<title>Bhuta: Die fühlbare Materie</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Oct 1996 13:17:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kurosh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Shakta Tantra ist adäquat mit den Sinnensobjekten (bhuta) und den durch sie hervorgerufenen Eindrücken zu beginnen. Dabei geht man davon aus, dass jeder Mensch durch die fühlbare Materie auf fünferlei Weise beeindruckt wird. Das bedeutet, dass die fühlbare Materie fünf Erscheinungsformen hat. Sinnesobjekte (bhuta) lösen in einem Menschen Sinnesempfindungen wie folgt aus: das Hören [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Shakta Tantra ist adäquat mit den Sinnensobjekten <span class="sts0">(bhuta)</span> und den durch sie hervorgerufenen Eindrücken zu beginnen. Dabei geht man davon aus, dass jeder Mensch durch die fühlbare Materie auf fünferlei Weise beeindruckt wird. Das bedeutet, dass die fühlbare Materie fünf Erscheinungsformen hat.</p>
<p>Sinnesobjekte <span class="sts0">(bhuta)</span> lösen in einem Menschen Sinnesempfindungen wie folgt aus:</p>
<ol>
<li> das Hören</li>
<li>das Fühlen</li>
<li>das Sehen </li>
<li>das Schmecken</li>
<li>das Riechen</li>
</ol>
<p>Aber was sind diese<span class="sts0"> Bhutas </span>(Sanskrit: भूत  &#8211; wörtlich: reale Welt), die unsere<span class="sts0"> Indriyas </span>(Sanskrit: इन्द्रिय- wörtlich: Sinnesorgan) beeindrucken? Die Bhutas sind folgende:</p>
<p><span class="sts0f"> Bhutas </span><strong>(Sinnesorgane)</strong></p>
<ol>
<li>Shabda (Sanskrit: शब्द &#8211; wörtlich: Klang)</li>
<li>Sparsha (Sanskrit: स्पर्श &#8211; wörtlich: Berührung)</li>
<li>Rupa (Sanskrit: रूप &#8211; wörtlich: Farbe u. Form)</li>
<li>Rasa (Sanskrit: रस &#8211; wörtlich: Geschmack)</li>
<li>Gandha (Sanskrit: गन्ध &#8211; wörtlich: Geruch)</li>
</ol>
<p>Diese Sinnesempfindungen, die durch<span class="sts0"> Bhutas </span>(Sinnesobjekte) hervorgerufen werden, erfährt man über <span class="sts0"> Bahyakarana </span>(<span class="sts0"> Bahya </span> auf Sanskrit: बाह्य  &#8211; wörtlich: äußerlich; <span class="sts0"> Karana </span>auf Sanskrit: करण &#8211; wörtlich: Instrument, Werkzeug) bzw. über<span class="sts0"> Indriya </span>(Sinnesorgane). Die<span class="sts0"> Bahyakarana </span>(Außenwerkzeuge) sind folgende:</p>
<p><span class="sts0f">Bahyakarana </span><strong>(Außenwerkzeuge)</strong></p>
<ol>
<li>Das physische Ohr</li>
<li>Die physische Haut</li>
<li>Das physische Auge</li>
<li>Die physische Zunge</li>
<li>Die physische Nase</li>
</ol>
<p>Sinnliche Wahrnehmung existiert aber einzig und allein hinsichtlich spezieller Objekte und wird auch nur in ihren Reizunterschieden perzipiert!</p>
<blockquote><h3>Eine kurze Übung:</h3>
<blockquote><p>Setzen Sie sich vor einer Blume hin. Atmen Sie langsam und tief durch die Nase ein, während Sie versuchen den Geruch über die Nase wahrzunehmen. Atmen Sie jetzt aus, während Sie Ashwini-Mudra (<span style="font-style: italic;">Ashwinimudra besteht aus dem abwechselnd sich wiederholenden Anspannen und Entspannen des Analmuskels bzw. den Afterschließmuskel</span>) ausüben. Wiederholen Sie diese Übung 3 bis 7 Mal.</p>
</blockquote>
</blockquote>
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